Stellenangebote

Research Associate – Postdoc Wood Material Science (100%)

The chair of Wood Science at TUM and the linked professorships support an innovative and sustainable utilization of wood-based materials and products by competitive research, high level education and development projects. For the research area Wood Material Science, whose activities are addressing mechanisms and processes at different hierarchical levels of wooden substrates and products, we are seeking a

Research Associate – Postdoc

Wood Material Science (100%)

Tasks:

  • Further development of the research area profile by coaching and supervising several research projects in the field of wood-adhesive interactions
  • Self-reliant development, application and management of projects in own research area
  • Teaching courses in wood material science and technology, supervision of graduate students
  • Cooperation with industry in testing and service works

Your profile:

  • A university degree and an outstanding doctoral degree in Wood or Material Science and Technology, Physics, Chemistry, or similar
  • Excellent achievements in research regarding the relevant career level
  • Enthusiasm for research and scientific work incl. focused communication of the results
  • Experiences in teaching, pleasure in interacting with students Self-reliant working and capability to motivate and perform in teams
  • Good proficiency in German and English speaking and writing

We offer:

  • Excellent working conditions in a lively scientific community
  • Integration in all areas of the academic affairs
  • Support of participating in national and international conferences
  • Possibility for habilitation (postdoctoral lecture qualification)

Further details:

  • Contract duration initially 3 years, extension to be decided upon performance
  • Salary according to TV-L, full-time position
  • Working place is Munich Schwabing-West
  • Preference will be given to disabled candidates with essentially the same qualifications
  • TUM explicitly encourages nominations of and applications from women (Art. 7 Abs. 3 BayGlG)
  • Vacancy to be filled as soon as possible

Your application: Please send your application (letter of motivation, CV, certificates, credentials, 2 reference letters) not later than 15. November 2018 to TUM Chair of Wood Science, Prof. Dr. Klaus Richter, Winzererstr. 45, 80797 München.

Email: holzwissenschaft@hfm.tum.de


Studentische Hilfskräfte

Die Holzforschung München sucht regelmäßig nach neuen studentischen Hilfskräften zur Mitarbeit bei Forschungsprojekten. Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Volker Schmidt.

Abschlussarbeiten

Rohstoff- und Produktchemie

[BSc/MSc] Evaluierung verschiedener Screening-Verfahren zur Ermittlung biologisch aktiver Verbindungen gegen Pilzwachstum

Die Widerstandsfähigkeit vieler Hölzer gegenüber Pilzabbau liegt häufig auch in ihren Extraktstoffen begründet. Einige sogenannte “Leitsubstanzen“ weisen eine außergewöhnliche wachstumshemmende Wirkung gegenüber Pilzen auf. Diese biologisch aktiven Verbindungen unter einer Vielzahl an im Extrakt enthaltenen Substanzen zu selektieren, ist Aufgabe etlicher verschiedener Screening Verfahren und gestaltet sich häufig sehr aufwändig.

Um diese Suche effizienter zu gestalten, sollen im Rahmen dieser Masterarbeit anhand von bekannten, biologisch aktiven Substanzen einerseits bestehende Screening-Verfahren verglichen und verfeinert werden sowie Ansätze für neue Methoden entwickelt werden.

Bachelor- oder Masterarbeit

Ansprechpartner:

Dr. Annica Pilgård; Regina Wanschura; Dr. Elisabeth Windeisen-Holzhauser

[BSc/MSc] Prüfung der Bioaktivität von Extraktstoffen aus Tropenholz sowie modifiziertem Holz gegenüber verschiedenen Pilzarten und/oder Bakterienstämmen

Die Widerstandsfähigkeit tropischer Hölzer liegt häufig auch in ihren Extraktstoffen begründet. Bei vielen tropischen Holzarten ist die Zusammensetzung der Extrakte oft noch wenig bekannt. Allerdings weiß man aber auch um die außergewöhnliche biologische Aktivität von Inhaltsstoffen etlicher Tropenhölzer. In einigen Fällen sind in den Extrakten Substanzen auffindbar, deren biologische Aktivität ein breites Wirkungsspektrum umfasst.

Im Rahmen dieser Bachelor-/Masterarbeit sollen ausgewählte Tropenholzextrakte auf ihre biologische Wirksamkeit hinsichtlich einer Wachstumshemmung von verschiedenen Pilzarten und/oder Bakterienstämmen untersucht werden. Die Methoden hierfür sollen je nach Extrakt und Pilz bzw. Bakterium angepasst und verfeinert werden.

Bachelor- oder Masterarbeit

Ansprechpartner:

Dr. Annica Pilgård; Regina Wanschura; Dr. Elisabeth Windeisen-Holzhauser

[BSc] Chemische Charakterisierung von modifiziertem Holz nach Pilzabbau

Als Alternative zum Einsatz von zum Teil gesundheitsschädlichen Holzschutzmitteln bietet sich chemisch und/oder thermisch modifiziertes Holz an, welches während des gesamten Produktlebenszyklus als unbedenklich einzustufen ist. Um modifiziertem Holz gegenüber jenem, mit einem Schutzmittel behandelten Holz, einen Wettbewerbsvorteil zu generieren, ist es wichtig die Wirkungsweisen der verschiedenen Modifikationen genau zu verstehen.

Braunfäulepilze können Holz oxidativ und enzymatisch abbauen. Der oxidative Abbau führt zur Depolymerisation von Holocellulose und zur Modifikation von Lignin, wodurch den Enzymen der weitere Abbau der Holocellulose ermöglicht wird.

Im Rahmen der ausgeschriebenen Bachelorarbeiten sollen mittels ausgewählter chemischer Methoden verschiedene Abbaumechanismen untersucht werden. Dazu zählt die Charakterisierung und Analyse der Holocellulose, z.B. anhand der Bestimmung des Acetylgruppengehalts, der Zuckerzusammensetzung sowie der Ermittlung der glycosidischen Bindungen.

2 Bachelorarbeiten

Ansprechpartner:

Dr. Elisabeth Windeisen-Holzhauser; Dr. Annica Pilgård; Regina Wanschura

[BSc/MSc] Entwicklung von Mikromethoden zur Bestimmung von Pilzabbauprodukten

Es hat sich gezeigt, dass die Cellulasen der Braunfäule die Cellulose nach einer oxidativen Behandlung stärker abbauen. In vivo kann die Bildung von Hydroxyl-Radikalen nur im Inneren des Holzzellwand auftreten. Wenn die reduzierend wirkenden Substanzen der Pilze an der Durchdringung bzw. Penetration der Holzzellwand gehindert werden, werden keine Hydroxyl-Radikale gebildet und es findet auch kein oxidativer Abbau statt.

Im Rahmen der ausgeschriebenen Arbeit soll eine bestehende Methode angewendet und u.U. weiterentwickelt werden, um die beteiligten Substanzen auf ihre reduzierende Wirkung zu testen. Danach ist angedacht, die Substanzgemische zu trennen und einzelne Verbindungen zu identifizieren, um die Schutzmechanismen von modifiziertem Holz zu verstehen und aufzuklären.

Bachelor- oder Masterarbeit

Ansprechpartner:

Dr. Annica Pilgård; Regina Wanschura; Dr. Elisabeth Windeisen-Holzhauser

[BSc/MSc] Anwendung der Zerschäumungsanalyse auf verschiedene Tropenhölzer

Die Zerschäumungsanalyse ist eine Methode, um oberflächenaktive Verbindungen aus schaumfähigen Lösungen zu isolieren und/oder anzureichern. Bei Einleitung von Gasen in Lösungen adsorbieren die oberflächenaktiven Verbindungen bevorzugt an der Gasblasenoberfläche und werden mit dem gebildeten Schaum angereichert. Da weder hohe Drücke noch hohe Temperaturen notwendig sind, stellt die Zerschäumungsanalyse eine umweltfreundliche, kostengünstige, und vor allem schonende Methode dar, Pflanzeninhaltsstoffe zu isolieren und anzureichern.

Die Inhaltsstoffe etlicher tropischer Hölzer sind häufig noch wenig untersucht. Die Isolierung dieser interessanten Verbindungen (z.B. biologisch aktive Verbindungen) ist, nicht nur aufgrund der Tatsache, dass diese Verbindungen oft nur in geringen Konzentrationen vorliegen, zum Teil herausfordernd.

Im Rahmen dieser Bachelor-/Masterarbeit soll die Zerschäumungsanalyse auf verschiedene tropische Holzarten angewendet werden und ihre modifizierbaren Parameter (z.B. die Wahl verschiedener Gase zur Erzeugung der Schäume) auf die jeweiligen Holzarten angepasst werden.

Bachelor- oder Masterarbeit

Ansprechpartner:

Regina Wanschura; Dr. Elisabeth Windeisen-Holzhauser

[BSc /MSc] Prüfung der Zugfestigkeit verschiedener Holz-Klebstoff-Kombinationen

Grundlegende Kenntnisse zu Verklebungsmechanismen bzw. Wechselwirkungen zwischen Holzinhaltsstoffen und Klebstoffen bei der Verklebung von verschiedenen einheimischen Holzarten sind noch wenig bekannt. Aufgrund des Bedeutungsrückganges der Fichte und des Auftretens von Schäden an Holzbauten ist eine systematische Untersuchung holzartspezifischer Verklebungseigenschaften erforderlich. Der Einfluss von Holz-Extraktstoffen auf die Ausbildung adhäsiver Bindungen könnte eine entscheidende Rolle spielen.

 

Aufgaben:

Im Rahmen dieser Bachelor-/Masterarbeit sollen Zugscherprüfungen nach DIN EN 302-1 sowie nach DIN 53253 mit Schäftung durchgeführt werden. Es werden nach verschiedenen Extraktionsstufen Verklebungen hergestellt. Außerdem soll die Verklebungsfestigkeit nach verschiedenen Vorbehandlungen des Holzes geprüft werden. Anhand dieser Versuche soll die Beeinflussung der Holz-Klebstoff-Wechselwirkungen im adhäsiven Kontakt von Fügeteil und Klebstoff durch Holzinhaltsstoffe beurteilt werden.

 

Bachelor- oder Masterarbeit

 

Ansprechpartner:

Theresa Wolfrum; Dr.-Ing. Markus Knorz; Dr. Elisabeth Windeisen-Holzhauser

 

 

Prüfkörper für Zugscherprüfung DIN EN 302-1 zur Beurteilung der Verklebungsqualität.

[M. Sc.] Untersuchung von Gelier- und Aushärtungsprozessen von Klebstoffen und Klebstoff-Extraktions-Gemischen

Grundlegende Kenntnisse zu Verklebungsmechanismen bzw. Wechselwirkungen zwischen Holzinhaltsstoffen und Klebstoffen bei der Verklebung von verschiedenen einheimischen Holzarten sind noch wenig bekannt. Aufgrund des Bedeutungsrückganges der Fichte und des Auftretens von Schäden an Holzbauten ist eine systematische Untersuchung holzartspezifischer Verklebungseigenschaften erforderlich. Der Einfluss von Holz-Extraktstoffen auf die Ausbildung kohäsiver Bindungen könnte eine entscheidende Rolle spielen.

Aufgabenstellung:

Im Rahmen dieser Masterarbeit sollen die chemische Reaktion und der Aushärteprozess von Klebstoff-Extraktions-Gemischen untersucht werden (Pyrolyse-GC/MS, TD). Des Weiteren sollen die Gelier- und Aushärtungsprozesse verschiedener Klebstoffe mittels EGA und DSC analysiert werden.

 

Masterarbeit

 

Ansprechpartner:

Theresa Wolfrum; Dr.-Ing. Markus Knorz; Dr. Elisabeth Windeisen-Holzhauser

Stoffstrommanagement

Abschlussarbeiten im FB Stoffstrommanagement

Wir vergeben kontinuierlich spannende Themen für BSc- und MSc-Arbeiten mit den Schwerpunkten Stoffstromanalysen, Ökobilanzierung, Nachhaltigkeitsbewertung von nachwachsenden Rohstoffen, insbesondere Holz/Holzprodukte.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Gabriele Weber-Blaschke

[MSc] Weiterentwicklung der rAPP (Ressourcen-App) hinsichtlich Konzeption und Ressourcendaten

Problemstellung:

  • Mit steigendem Konsum und global bereitgestellten und global verfügbaren Gütern sindhoher Ressourcenverbrauch und große Umweltwirkungen verbunden.
  • Seit ein paar Jahren können Konsumenten über angebotene Onlineprogramme (häufigbezeichnet als „CO2-Rechner“ bzw. „CO2-Fußabdruck Rechner“) die durch ihr persönlichesKonsumverhalten verursachten Treibhausgasen-Emissionen feststellen. Die Berechnungenerfolgen dabei meist über Fragebögen und Abschätzungen des Konsumverhaltens.
  • Als weiterführendes Tool wurde die Ressourcen-App (kurz: rAPP) vom Projekt 360gradmensch als Software für mobile Endgeräte entwickelt, die direkt beim Einkauf über EANCodesden persönlichen Konsum erfasst und in Verknüpfung mit auf Servern bereitgestelltenRessourcen- und Umweltdaten die persönlichen Verbräuche und Emissionen berechnet.

Ihre Aufgabe:

  • ist die weitere Entwicklung von rAPP hinsichtlich der Konzeption von Funktionalität und derRessourcendaten mit Schwerpunkt Treibhausgase.
  • Es ist das Ziel, mit rAPP ein Angebot zur Ressourcenbilanzierung mit hohemNutzerinteresse zu schaffen.
  • Dabei sollen auf wissenschaftlicher Basis entsprechende, bereits existierende Tools,Datengrundlagen und Berechnungsmethoden zu Ressourcenverbrauch undUmweltwirkungen ausgewählter Produkte analysiert und in die rApp eingebaut werden.

Rahmenbedingungen:

  • Beginn ab sofort möglich
  • Eigene Verfügbarkeit eines Arbeitsplatzes mit PC und Telefon sowie eines Smartphoneswäre günstig.
  • Zusammenarbeit mit 360grad mensch gGmbH, Traunreut

Voraussetzungen:

  • Grundkenntnisse in Umweltbewertung/Ökobilanzierung
  • Interesse an der Nutzung und Entwicklung von Apps

Wissenschaftliche Masterranden-Betreuung:

Prof. Dr. Gabriele Weber-Blaschke

Projekt-Ansprechpartner:

Josef Winkler (Geschäftsführer), 360grad mensch gGmbH,

Traunring 8, 83301 Traunreut, Telefon: 08669/909452,

E-Mail: josef.winkler@360grad-mensch.de, http://www.360grad-mensch.de/

Materialwissenschaft und Werkstofftechnologie

[BSc/MSc] Haftvermittler (Primer) bei der 1K-PUR-Verklebung - Untersuchung der Wirkungsweise

Der Lehrstuhl für Holzwissenschaft (Prof. Richter) der Technischen Universität München bietet eine Bachelor- oder Masterarbeit zum oben genannten Thema an.

Weitere Informationen und Aufgabenbeschreibung:

Bei der Verklebung einiger Holzarten wie z. B. Buche oder Lärche mit einkomponentigem Polyurethanklebstoff (1K-PUR) werden Haftvermittler (Primer) zur Verbesserung der Verklebungsqualität eingesetzt. Im Verklebungsprozess wird zunächst Primer in flüssiger Form auf die zu verklebende Holzoberfläche aufgebracht. Nach Abtrocknen/Ablüften des Primers können der 1K-PUR-Klebstoff aufgetragen und die Holzquerschnitte verklebt werden. Obwohl die Wirksamkeit verschiedener Primer nachgewiesen ist und Primer industriell eingesetzt werden, sind die Mechanismen, die zu einer verbesserten Verklebungsqualität führen, nach wie vor nicht geklärt.

In manchen Arbeiten wurden chemische Bindungen zwischen Holz und Primer bzw. zwischen Primer und Klebstoff als Ursache für eine erhöhte Beständigkeit von Verkle-bungen vermutet. Andere Arbeiten weisen darauf hin, dass Primer die Oberfläche stabilisieren und das Quell- und Schwindverhalten reduzieren, sodass bei Holzfeuchte-änderungen geringere Spannungen in der Klebefuge erzeugt werden.

Mit dieser Arbeit sollen Primer, die zu einer verbesserten Qualität von 1K-PUR Verklebungenführen, chemisch untersucht werden. Zudem sollen geprimerte Oberflächenmechanisch untersucht werden.

Betreuung & Kontakt:

Dr.-Ing. Markus Knorz

Abbildung: Zugscherprüfkörper zur Beurteilung der Verklebungsqualität (links); Mikroskopische
Darstellung einer 1K-PUR Verklebung mit Primer (rechts)

Holztechnologie

[MSc] Vergleich der Elastizitätsmoduli bei Biegebeanspruchung (flachkant & hochkant), Zug- und Druckbeanspruchung (anhand identischer Proben)

An der Holzforschung München finden laufend Untersuchungen zur Feststellung des Elastizitätsmoduls statt. Dazu werden Prüfkörper abhängig von den normativen Vorschriften entweder Biege-, Zug- oder Druckbeanspruchungen ausgesetzt. Im Augenblick ist kein sicheres Verfahren vorhanden, um die auf verschiedene Arten ermittelten Elastizitäts­moduln miteinander zu vergleichen. Um diese Situation zu verbessern, sollen identische Prüfkörper jeweils biege-, zug- und druckbeansprucht und zerstörungsfrei der E-Modul ermittelt werden. Die ermittelten E-Moduln sollen verglichen werden. Es soll versucht werden, ob und wie sicher eine Umrechnung der verschiedenen Werte möglich ist.

Im Einzelnen sind folgende Punkte zu bearbeiten:

  • Einarbeitung in die relevanten Normen.
  • Erarbeitung eines Prüfplans (Zeitplan, relevante Querschnitte, etc.)
  • Versuchsdurchführung:
    • Vorbereiten der Prüfkörper.
    • Aufnahme der Holzeigenschaften der Prüfkörper.
    • Durchführung von Zug-, Biege- und Druckversuchen mit E-Modulmessung.
  • Auflistung und Auswertung der Versuchsergebnisse.
  • Übersichtliche Darstellung und Diskussion der Ergebnisse.

Die Ergebnisse der Arbeit sind in einem ca. 30 minütigen Vortrag im Rahmen des Holzwissenschaftlichen Seminars der Holzforschung München darzustellen.

Betreuung & Kontakt:

Dr.-Ing. Peter Stapel

[MSc] Mechanische Eigenschaften in Abhängigkeit von der Holzherkunft am Beispiel der Fichte

Die Holzforschung München der Technischen Universität München bietet eine Masterarbeit zum o. a. Thema an.

Beschreibung:

Holz ist ein anisotropes Material, dessen Eigenschaften auf unterschiedlichen Ebenen (Baum-Bestand-Wuchsgebiet) variieren. Die Variation der Schnittholzeigenschaften wird durch Einstufung in Klassen begrenzt. Diese Einstufung wird aktuell nach geo-politischen Kriterien, meistens für ein Land oder eine Kombination von Ländern, geregelt. Holzeigenschaften variieren jedoch bereits innerhalb eines Landes. Im Rahmen der zur erstellenden Arbeit sollen die mechanischen Eigenschaften von Bauholz und ihre Beziehungen zueinander am Beispiel von Fichtenholz aus zwei Regionen in Deutschland verglichen werden. Dabei soll untersucht werden, ob Qualitätsunterschiede vorliegen und ob diese bei der Schnittholzsortierung berücksichtigt werden können. Die Arbeit umfasst sowohl Messungen im Labor als auch die Auswertung der Daten mit statistischen Programmen.

Im Einzelnen sind folgende Punkte zu bearbeiten (Zielsetzung):

  • Aktueller Kenntnisstand zum Einfluss der Herkunft auf mechanischen Holzeigenschaften
  • Bestimmung von Holzeigenschaften an zwei Prüfkörperkollektiven.
  • Vergleich der Holzeigenschaften zwischen den untersuchten Wuchsgebieten.
  • Bewertung der Ergebnisse unter Berücksichtigung von Daten europäischer Wuchsgebiete.

Die Ergebnisse der Arbeit sind in einem ca. 30-minütigen Vortrag im Rahmen des Holzwissenschaftlichen Seminars der Holzforschung München zu präsentieren und auf einem Poster darzustellen.

Betreuung & Kontakt:

Andriy Kovryga

Dr.-Ing. Peter Stapel

[MSc] Tragfähigkeit von Hirnholzanschlüssen in Fachwerkstäben aus Buchen-Brettschichtholz

Die Holzforschung München der Technischen Universität München bietet eine Masterarbeit zum o. a. Thema an.

Hintergrund:

Die Zahlen der dritten Bundeswaldinventur zeigen, dass der Anteil der Baumart Buche im deutschen Wald zunimmt. Zusätzlich weist das Holz der Buche ein hohes mechanisches Potential auf. Daraus resultiert für Buchenholz ein mengenmäßig interessanter Einsatzbereich im Bauwesen. Dort wird Brettschichtholz klassischerweise als Biegeträger eingesetzt. Als Alternative entwickelt die Holzforschung München derzeit ein 3D-Fachwerksystem mit Fachwerkstäben aus Buchen-Brettschichtholz. Die anfallenden Lasten werden von den Stäben mittels in das Hirnholz eingebrachten Schrauben in die Knotenpunkte übertragen. Die Tragfähigkeit des Anschlusses ist dabei unter anderem abhängig von der Einschraubtiefe, der Schraubengeometrie sowie der Anzahl und Positionierung der Schrauben. Hierbei sollen unterschiedliche Varianten untersucht werden. Von besonderem Interesse ist, welche Tragfähigkeiten die Hirnholzverbindungen aufweisen, wenn Lamellen mit geringer Holzqualität bzw. Brettschichtholz-Aufbauten mit gemischten Lamellenqualitäten Anwendung finden.

Aufgabenstellung:

Ziel der Arbeit ist es, im Rahmen von Zugversuchen die Tragfähigkeit von Hirnholzanschlüssen in Fachwerkstäben aus Buchen-Brettschichtholz zu ermitteln. Im Zuge einer Abschlussarbeit sollen die folgenden Aspekte untersucht werden:

  • Experimentelle Ermittlung der Tragfähigkeit von Hirnholzanschlüssen in Buchen-Fachwerkstäben bei Zugbeanspruchung
  • Untersuchung unterschiedlicher Anschlusskonfigurationen
  • Untersuchung des Einflusses der Qualität des Ausgangsmaterials auf die Tragfähigkeit der Verbindung sowie der mechanischen Leistungsfähigkeit von Brettschichtholzaufbauten mit niedrigen, hohen und gemischten Lamellenqualitäten

Termin: ab ca. März 2018

Kontakt: Maximilian Westermayr

[BSc] Ist der dynamische Elastizitätsmodul ein guter Weiser für die Holzqualität beim Laubholz?

Die Holzforschung München der Technischen Universität München bietet eine Bachelorarbeit zum oben genannten Thema an.

In der Festigkeitssortierung von Nadelschnittholz ist der dynamische Elastizitätsmodul (MOEdyn) ein wichtiges Sortiermerkmal. Er lässt sich elegant ermitteln und zeichnet sich durch eine hohe Korrelation zu mechanischen Eigenschaften aus.

In der folgenden Studie soll mit Hilfe des MOEdyn analysiert werden, inwieweit die Schnittholz- bzw. Lamellenqualität schon am Buchenrundholz eingeschätzt werden kann. Dazu wird ein Vergleich zwischen MOEdyn des Schnittholzes und des Rundholzes angestellt. Im Allgemeinen soll dieser Vergleich die stoffliche Verwertung von Buche als Bauholz fördern.

Als Untersuchungsmaterial sind bereits Daten von100 Erdstammstücken vorhanden. Daraus wurden etwa 600 Schnitthölzer eingesägt, im nassen Zustand vermessen und schließlich technisch getrocknet.

Im Einzelnen sind folgende Punkte zu bearbeiten:

  • Einarbeitung in die relevante Literatur.
  • Praktische Versuchsdurchführung: Messung des MOEdyn an getrockneten Schnitthölzern
  • Auswertung der Versuchsergebnisse.
  • Übersichtliche Darstellung und Diskussion der Ergebnisse.

Die Ergebnisse der Arbeit sind in einem ca. 30-minütigen Vortrag im Rahmen des Holzwissenschaftlichen Seminars der Holzforschung München darzustellen.

Betreuung & Kontakt:

Andriy Kovryga, Andreas Rais

[BSc/MSc] Volumeneffekt bei Laubholz – Einfluss der Schnittholzabmessungen auf mechanische Eigenschaften

Die Holzforschung München der Technischen Universität München bietet eine Abschlussarbeit zum oben genannten Thema an.  

Mechanische Eigenschaften von Schnittholz sind abhängig von vielen Faktoren wie Baumart, Waldbau oder technische Prozessierung. Einen bedeutenden Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften besitzen die Abmessungen von Holz. Bei Nadelholz sind die Zusammenhänge zwischen Holzvolumen und Festigkeit weitestgehend erforscht, bei Laubholz dagegen bestehen noch Wissenslücken.

Die vorliegende Arbeit untersucht den Volumeneffekt bei Laubholz. Hierzu werden Festigkeiten von Prüfkörpern unterschiedlicher Längen und Qualitäten analysiert und ein mathematisches Modell entwickelt.

Im Einzelnen sind folgende Punkte zu bearbeiten:

  • Einarbeitung in die relevante Literatur.
  • Auswertung der Versuchsergebnisse.
  • Übersichtliche Darstellung und Diskussion der Ergebnisse.

Bachelor- oder Masterarbeit

Die Ergebnisse der Arbeit sind in einem ca. 30-minütigen Vortrag im Rahmen des Holzwissenschaftlichen Seminars der Holzforschung München darzustellen.

Betreuung & Kontakt:

Andriy Kovryga, Andreas Rais

Holz-Bioprozesse

Abschlussarbeiten an der Professur für Holz-Bioprozesse

Wir vergeben kontinuierlich spannende Themen für BSc- und MSc-Arbeiten mit den Schwerpunkten Mikrobiologie und Genetik der Pilze.

Beispielhafte Themen kommen aus den Bereichen:

  • Identifizierung und Charakterisierung von Pilzen aus Umweltproben
  • Physiologische Antwort auf unterschiedliche C-Quellen
  • Molekulare Regulationswege der Substraterkennung und –nutzung
  • Zuckertransportprozesse
  • Bioengineering des pilzlichen C-Metabolismus

Voraussetzungen:

  • Überdurchschnittlich abgeschlossenes Bachelorstudium im Bereich Biologie, Biotechnologie, Bioprozesstechnik o.ä. (auch andere nach Absprache)
  • Erfahrungen mit mikrobiologischen und genetischen Arbeitstechniken von Vorteil
  • Gute Englisch- und Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

Sprechen Sie uns an:

Ansprechpartner:

Asst. Prof. Dr. J. Philipp Benz

Forschungslaboratorium Holz

Praktika