Forschungsbereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnologie

Wird Holz zu Werkstoffen verarbeitet oder anderweitig stofflich genutzt ist dies ökologisch sinnvoller als es sofort thermisch zu nutzen. Deshalb befasst sich der Forschungsbereich Materialwissenschaften mit der Entwicklung von Werkstoffen und deren Verbesserung. Schwerpunkte liegen dabei auf der Bildung von Kompositdämmstoffen auf Basis von Frässpänen aus Holz bzw. federelastischen Spänen und der Entwicklung von nichtbrennbaren Leichtbau-Verbundsystemen. Ein weiteres Forschungsfeld zielt darauf ab, die Holzausbeute und Qualität von Buchenschälfunieren zur Herstellung von Sperrholz zu verbessern. Außerdem entwickelt die Arbeitsgruppe Türrohlinge für Brand- und Schallschutztüren.

Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Markus Knorz

 


 

Ein dauerhafter Schwerpunkt unserer Forschung ist die Erfassung von Kennwerten zur Bestimmung der Abbrandgeschwindigkeit von Holz und Holzwerkstoffen während des Brandvorgangs. Für die Ermittlung des Glimm- und Schwelverhalten von Bauprodukten wurde ein spezielles Prüfgerät von unserer Arbeitsgruppe entwickelt und getestet. Durch die Kenntnisse der Brandprüfungen wie Temperatur-Zeit Kurven kann das Verhalten des Materials gegenüber Feuer verbessert oder optimiert werden. Außerdem helfen die Erkenntnisse bei der Entwicklung von Holzwerkstoffen sowie dazugehörigen beständigen Imprägnierungen oder Beschichtungen. Mehr Informationen zu den Tätigkeiten der Brandprüfanstalt (PÜZ) der HFM.

 Ansprechpartner:

Rupert Ehrlenspiel