Neuzugang für die Münchner Holzsammlung


Eine der Sammlungskisten

Seit Juni 2020 ist die Holzsammlung der Holzforschung München um einige Sammlungsproben reicher. Ein privater Spender hat dem Institut eine Holzsammlung mit ca. 1000 Holzmustern überlassen. Die Sammlung ist auf das Jahr 1929 datiert und wurde von dem britischen Imperial Institute zusammengestellt. Die Sammlung diente der Präsentation verschiedener Holzarten aus den ehemaligen britischen Kolonien, darunter unter anderem Honduras, Indien, Fidschi, Australien und Neuseeland, Mauritius, Nigeria und Kenia.

Die Sammlung ist in sechs eigens dafür gefertigten Holzkisten gelagert und mit durchlaufenden Nummern markiert. In einem beigelegten Index finden sich nach Herkunftsland getrennt die wissenschaftliche Bezeichnung sowie die jeweiligen ortsspezifischen Trivialnamen.

Ein erster Abgleich mit dem bisherigen Sammlungsbestand zeigt, dass mit den neuen Sammlungsproben einige neue Arten und sogar Gattungen ihren Weg an die Holzforschung München gefunden haben. In einem nächsten Schritt steht die Überprüfung und ggf. Aktualisierung der wissenschaftlichen Namen an. Anschließend erfolgt die Aufnahme der Proben in die digitale Sammlungsdatenbank, sodass sie bei Holzartenbestimmungen als Referenzmaterial herangezogen werden können.