Stellenangebote

Hausmeister (m/w/d)
Allrounder mit handwerklicher Ausbildung/Geschick

 

Das Forschungslaboratorium Holz der Technischen Universität München und die angeschlossenen Professuren fördern durch Forschung, Lehre und Dienstleistungsprojekte die innovative und nachhaltige Nutzung von Holz und Holzbauprodukten. Für den Arbeitsbereich Haustechnik suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für ein Jahr eine(n)


Hausmeister (m/w/d) Allrounder mit handwerklicher Ausbildung/Geschick

Aufgaben:

  • Überwachung und Wartung der haustechnischen Anlagen
  • Pflege der Außenanlagen
  • Durchführung kleinerer Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten
  • Schließdienst
  • Besorgungsfahrten

Anforderungen:

  • Technisches Verständnis
  • Arbeitssorgfalt
  • Teamfähigkeit
  • PKW Führerschein
  • Elektrotechnische Kenntnisse wünschenswert


Weitere Angaben:

  • Bezahlung nach TV-L
  • Anstellungsdauer zunächst befristet 1 Jahr in Vollzeit (Krankheitsvertretung)
  • Schwerbehinderte werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt eingestellt.
  • Die TUM strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an. Qualifizierte Frauen werden deshalb besonders aufgefordert, sich zu bewerben.
  • Der Arbeitsort ist München, Schwabing-West
  • Arbeitsbeginn frühestmöglich


Bewerbung:

Holzforschung München der Technischen Universität München

z. Hd. Herrn Jürgen Schmidt

Winzererstr. 45, 80797 München

Tel.+49 89 2180 6425

schmidt@hfm.tum.de
www.hfm.tum.de

Im Fall der schriftlichen Bewerbung bitten wir Sie, uns lediglich Kopien einzureichen, da wir Ihre Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Verfahrens leider nicht zurücksenden können. Im Rahmen Ihrer Bewerbung um eine Stelle an der Technischen Universität München (TUM) übermitteln Sie personenbezogene Daten. Beachten Sie bitte hierzu unsere Datenschutzhinweise gemäß Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) go.tum.de/554159 zur Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Rahmen Ihrer Bewerbung. Durch die Übermittlung Ihrer Bewerbung bestätigen Sie, dass Sie die Datenschutzhinweise der TUM zur Kenntnis genommen haben.

Informieren Sie sich über uns: www.tum.de

Studentische Hilfskraft

Der Lehrstuhl für Holzwissenschaft der Technischen Universität München sucht ab Okt. 2019 eine

Studentische Hilfskraft

Die Tätigkeit umfasst:

     
  • Probenvorbereitung
  • Einbau der Proben ins Prüfgerät
  • Unterstützung bei den Prüfungen

Einsatzort: Außenstelle Dachau, Gewerbegebiet Ost

Bewerbende müssen verfügen über

  • handwerkliches Geschick
  • Kenntnisse in MS Word und Excel
  • Kenntnis der deutschen Sprache in Wort und Schrift

Arbeitszeit 8 Stunden je Woche, nur ganze Tage möglich.

Für längerfristige Dauer.

Kontakt:

Bewerbungen per E-Mail mit Kurz-Lebenslauf erbeten an:

Holzforschung München der Technische Universität München

Dipl.-Ing. Jörg Häberle

Winzererstr. 45, 80797 München

Tel.: +49 89 2180 6479 (Zentrale -6420)

E-mail: häberle@hfm.tum.de

Kopie an ehr@tum.de

 

 

 

 

 

Facharbeiter oder Techniker, m/w/d Fachrichtung Bauwesen, Holz/Kunststoff, Metall, Maschinenbau

Die Holzforschung München -Brandprüfstelle- der Technischen Universität München sucht einen

Facharbeiter oder Techniker, m/w/d

Fachrichtung Bauwesen, Holz/Kunststoff, Metall, Maschinenbau

Ihre Aufgaben:

  • Probenvorbereitung 
  • Planung und Durchführung von Brandprüfungen an Baustoffen aller Art
  • Erstellen von Berichten in deutscher und englischer Sprache
  • Betreuung von nationalen und internationalen Kunden
  • Instandhaltung und Kalibrierung von Prüfgeräten

Ihr Profil:

  • Interesse an Werkstoffprüfung 
  • Deutsch- und gute Englischkenntnisse 
  • Kenntnis der MS-Office-Programme Word und Excel 
  • Bereitschaft zur fachlichen Weiterbildung

Unser Angebot: 

  • Bezahlung nach TV-L 
  • Befristung zunächst auf 2 Jahre 
  • Teilzeit-Beschäftigung möglich 
  • Arbeitsplatz in attraktiver Lage in München, Schwabing-West 
  • Gute ÖPNV-Anbindung, Parkplätze 
  • Verantwortungsvolle Arbeitsaufgaben 
  • Fortschrittliches Weiterbildungsangebot 

Schwerbehinderte werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt eingestellt. TUM strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an. Qualifizierte Frauen werden deshalb besonders aufgefordert, sich zu bewerben.

Bewerbungen mit Lebenslauf und Zeugnissen bis 23. April 2018 an
Holzforschung München der TUM ,
Herrn Dipl. Ing. R. Ehrlenspiel,
Winzererstr. 45, 80797 München
ehrlenspiel@hfm.tum.de ;
089 2180 6480 (Zentrale -6420)

Im Fall der schriftlichen Bewerbung bitten wir Sie, uns lediglich Kopien einzureichen, da wir Ihre Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Verfahrens leider nicht zurücksenden können.
Im Rahmen Ihrer Bewerbung um eine Stelle an der Technischen Universität München (TUM) übermitteln Sie personenbezogene Daten. Beachten Sie bitte hierzu unsere Datenschutzhinweise gemäß Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) go.tum.de/554159 zur Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Rahmen Ihrer Bewerbung. Durch die Übermittlung Ihrer Bewerbung bestätigen Sie, dass Sie die Datenschutzhinweise der TUM zur Kenntnis genommen haben. Informieren Sie sich über uns: www.tum.de

Research Associate – Postdoc Wood Material Science (100%)

The chair of Wood Science at TUM and the linked professorships support an innovative and sustainable utilization of wood-based materials and products by competitive research, high level education and development projects. For the research area Wood Material Science, whose activities are addressing mechanisms and processes at different hierarchical levels of wooden substrates and products, we are seeking a

Research Associate – Postdoc
Wood Material Science
E 13-14 TV-L (100%)

Tasks:

  • Further development of the research area profile by coaching and supervising several research projects in the field of wood-adhesive interactions 
  • Self-reliant development, application and management of projects in own research area
  • Teaching courses in wood material science and technology, supervision of graduate students
  • Cooperation with industry in testing and service works

Your profile:

  • An excellent doctoral degree in Wood or Material Science and Technology, or similar disciplines
  • Relevant achievements in research regarding the relevant career level
  • Enthusiasm for research and scientific work incl. focused communication of the results
  • Experiences in teaching, pleasure in interacting with students
  • Self-reliant working and capability to motivate and perform in teams
  • Good proficiency in German and English speaking and writing

We offer:

  • Inspiring and flexible working conditions in a lively scientific community
  • Integration in relevant areas of the academic affairs
  • Support of participating in national and international conferences
  • Possibility for habilitation (postdoctoral lecture qualification)

Further details:

  • Contract duration initially 3 years, extension to be decided upon performance
  • Salary according to TV-L E13 or E14, full-time position
  • Working place is Munich Schwabing-West
  • Preference will be given to disabled candidates with essentially the same qualifications
  • TUM explicitly encourages nominations of and applications from women (Art. 7 Abs. 3 BayGlG)
  • Vacancy to be filled as soon as possible

Your application: Please send your application (letter of motivation, CV, certificates, credentials, 2 reference letters) not later than 15. May 2019 to

TUM Chair of Wood Science
,
Prof. Dr. Klaus Richter,
Winzererstr. 45,
80797 München.

Email: holzwissenschaft@hfm.tum.de


Studentische Hilfskräfte

Die Holzforschung München sucht regelmäßig nach neuen studentischen Hilfskräften zur Mitarbeit bei Forschungsprojekten. Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Tania Simon.

Abschlussarbeiten

Rohstoff- und Produktchemie

[M. Sc.] Untersuchung von Gelier- und Aushärtungsprozessen von Klebstoffen und Klebstoff-Extraktions-Gemischen

Hintergrund:

Grundlegende Kenntnisse zu Verklebungsmechanismen bzw. Wechselwirkungen zwischen Holzinhaltsstoffen und Klebstoffen bei der Verklebung von verschiedenen einheimischen Holzarten sind noch wenig bekannt. Aufgrund des Bedeutungsrückganges der Fichte und des Auftretens von Schäden an Holzbauten ist eine systematische Untersuchung holzartspezifischer Verklebungseigenschaften erforderlich. Der Einfluss von Holz-Extraktstoffen auf die Ausbildung kohäsiver Bindungen könnte eine entscheidende Rolle spielen.

Aufgabenstellung:

Im Rahmen dieser Masterarbeit sollen die chemische Reaktion und der Aushärteprozess von Klebstoff-Extraktions-Gemischen untersucht werden (Pyrolyse-GC/MS, TD). Des Weiteren sollen die Gelier- und Aushärtungsprozesse verschiedener Klebstoffe mittels EGA und DSC analysiert werden.

 

Masterarbeit

 

Ansprechpartner:

Dr. Merve Özparpucu; Dr. Elisabeth Windeisen-Holzhauser

[BSc /MSc] Prüfung der Zugfestigkeit verschiedener Holz-Klebstoff-Kombinationen

Hintergrund:

Grundlegende Kenntnisse zu Verklebungsmechanismen bzw. Wechselwirkungen zwischen Holzinhaltsstoffen und Klebstoffen bei der Verklebung von verschiedenen einheimischen Holzarten sind noch wenig bekannt. Aufgrund des Bedeutungsrückganges der Fichte und des Auftretens von Schäden an Holzbauten ist eine systematische Untersuchung holzartspezifischer Verklebungseigenschaften erforderlich. Der Einfluss von Holz-Extraktstoffen auf die Ausbildung adhäsiver Bindungen könnte eine entscheidende Rolle spielen.

 

Aufgaben:

Im Rahmen dieser Bachelor-/Masterarbeit sollen Zugscherprüfungen nach DIN EN 302-1 sowie nach DIN 53253 mit Schäftung durchgeführt werden. Es werden nach verschiedenen Extraktionsstufen Verklebungen hergestellt. Außerdem soll die Verklebungsfestigkeit nach verschiedenen Vorbehandlungen des Holzes geprüft werden. Anhand dieser Versuche soll die Beeinflussung der Holz-Klebstoff-Wechselwirkungen im adhäsiven Kontakt von Fügeteil und Klebstoff durch Holzinhaltsstoffe beurteilt werden.

 

Bachelor- oder Masterarbeit

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Klaus Richter; Dr. Merve ÖzparpucuMathias Schuh, M.Sc

 

 

Prüfkörper für Zugscherprüfung DIN EN 302-1 zur Beurteilung der Verklebungsqualität.

[BSc /MSc] Kontaktwinkelmessung von Klebstoffen an unbehandelten und extrahierten Holzoberflächen

Hintergrund:

Klebeverbindungen sind in vielen Bereichen eine Schlüsseltechnologie und zuverlässige Holzklebungen sind für die zukünftige Verwendung von Holzbiomasse von entscheidender Bedeutung. Für eine gute Qualität der Klebung müssen die Klebstoffe einen Kontakt auf molekularer Ebene mit der Holzoberfläche bilden. Dieser Prozess hängt stark mit den Oberflächenenergien von Holz und Klebstoffen zusammen.

Obwohl extrahierbare Holzinhaltsstoffe (Extraktstoffe) nur einen geringen Prozentanteil im Holz darstellen, können die jeweiligen Komponenten (polar/unpolar) die Holzoberflächenenergie beeinflussen und somit auch die Bindungsqualität.

Die Kontaktwinkelmessung ist eine weit verbreitete Technik zur Bewertung der Oberflächenenergie anhand der Form eines Tropfens auf einer Oberfläche (Abb. 1a). Insbesondere definiert das Konzept des Kontaktwinkels den Begriff der Benetzbarkeit auf der Oberfläche (Abb. 1b).

Thema:

Im Rahmen dieser Arbeit werden sowohl die Benetzbarkeitseigenschaften von Wasser als auch von Klebstoffen (u.a. MUF, PUR) auf den unbehandelten Holzoberflächen verschiedener Holzarten (u.a. Fichte, Douglasie, Buche, Kastanie) gemessen. Zusätzlich werden diese Eigenschaften auch auf extrahierten Holzoberflächen ermittelt, welche durch verschiedene Extraktionsverfahren hergestellt werden (z. B. heißes / kaltes Wasser, organische Lösungsmittelextraktion). Dazu werden auch die holzartenspezifischen Unterschiede der Extraktstoffe, welche z.T. signifikant sein können, ermittelt.

[1] Relation of the Equilibrium Contact Angle to Liquid and Solid Constitution. W. A. ZISMAN. U. S. Naval Research Laboratory. Washington 25

Kontakt:

Dr. Merve Özparpucu 

Dr. Elisabeth Windeisen-Holzhauser

Abbildung 1: a) Kontaktwinkelmessgerät (Easy drop, Krüss Company), b) Kontaktwinkel, welcher als Ergebnis des mechanischen Gleichgewichts eines Tropfens auftritt, der auf einer ebenen festen Oberfläche unter der Wirkung von drei Oberflächenspannungen ruht.

Stoffstrommanagement

Abschlussarbeiten im FB Stoffstrommanagement

Wir vergeben kontinuierlich spannende Themen für BSc- und MSc-Arbeiten mit den Schwerpunkten Stoffstromanalysen, Ökobilanzierung, Nachhaltigkeitsbewertung von nachwachsenden Rohstoffen, insbesondere Holz/Holzprodukte.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Gabriele Weber-Blaschke

[MSc] Aufbereitung von verfügbaren THG-Emissionsdaten von Lebensmitteln oder anderen Alltags-(Holz)Produkten zur Verwendung als Standarddaten in der App “MYHERO“

Hintergrund und Zielsetzung:

Durch die App “MYHERO“, die zurzeit durch die 360grad mensch gGmbH entwickelt wird, sollen für Konsumenten einzelproduktbezogene Informationen über die Treibhausgas (THG)- Emissionen von Konsumprodukten direkt beim Einkauf ermöglicht werden. Es soll dargestellt werden, welche Unterschiede zwischen den einzelnen Produkten bestehen, um einen wichtigen Beitrag einer nachhaltigen Kaufentscheidung direkt am Point of Sale treffen zu können. Darüber hinaus soll der Konsument sein eigenes Einkaufsverhalten auswerten und so die Auswirkungen von Veränderungen erkennen können. Generell stellt sich die Frage, welche Unterschiede zwischen den Produkten bestehen und welche Variablen diese Unterschiede verursachen. Mit dieser Masterarbeit soll dargestellt werden, welche Varianzen bei der Nutzung von Produkten im Bereich der Ernährung bestehen. Dabei soll zunächst auf Standarddaten aus den gängigen LCA-Datenbanken zurückgegriffen und diese Daten für die Nutzung in der APP “MYHERO“ aufbereitet werden. Die Bearbeitung erfolgt in Kooperation mit dem Wuppertal Institut und kann dort mit einem 3-monatigen Praktikum im Projekt „The Sustainable Lifestyles Accelerator - Catalyzing Change“ (http://suslife.info/de/) verbunden werden.

Ihre Aufgabe/Arbeitsschritte:

  • Entwicklung einer geeigneten Kategorisierung von Lebensmitteln und Anbindungsmöglichkeit an die APP “MYHERO“.
  • Datenerhebung mittels Literaturrecherche sowie Nutzung von LCA-Datenbanken
  • Ableitung von THG-Standarddaten für die festgelegten Produktkategorien
  • Analyse von Unterschieden und Einflussfaktoren

Voraussetzungen:

  • Grundkenntnisse in Umweltbewertung/Ökobilanzierung
  • Ausgeprägte analytische und strukturierte Arbeitsweise
  • Gute Deutschkenntnisse
  • Studiengang Sustainable Resource Management, Forst- oder Agrarwissenschaften, Lebensmitteltechnologie, Ernährungswissenschaften oder anderer Studiengang im Bereich der Umweltwissenschaften
  • Interesse an der Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH und der 360grad mensch gGmbH

Wissenschaftliche Masterranden-Betreuung:

Prof. Dr. Gabriele Weber-Blaschke, Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 2, 85354 Freising

weber-blaschke@hfm.tum.de, www.hfm.tum.de, Tel. 08161/71 5635

Dr. Kathrin Greiff, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH

kathrin.greiff@wupperinst.org, www.wupperinst.org

Projekt-Ansprechpartner:

Josef Winkler, 360grad mensch gGmbH, Traunreut

josef.winkler@360grad-mensch.de, www.360grad-mensch.org

Materialwissenschaft und Werkstofftechnologie

[BSc/MSc] Haftvermittler (Primer) bei der 1K-PUR-Verklebung - Untersuchung der Wirkungsweise

Der Lehrstuhl für Holzwissenschaft (Prof. Richter) der Technischen Universität München bietet eine Bachelor- oder Masterarbeit zum oben genannten Thema an.

Weitere Informationen und Aufgabenbeschreibung:

Bei der Verklebung einiger Holzarten wie z. B. Buche oder Lärche mit einkomponentigem Polyurethanklebstoff (1K-PUR) werden Haftvermittler (Primer) zur Verbesserung der Verklebungsqualität eingesetzt. Im Verklebungsprozess wird zunächst Primer in flüssiger Form auf die zu verklebende Holzoberfläche aufgebracht. Nach Abtrocknen/Ablüften des Primers können der 1K-PUR-Klebstoff aufgetragen und die Holzquerschnitte verklebt werden. Obwohl die Wirksamkeit verschiedener Primer nachgewiesen ist und Primer industriell eingesetzt werden, sind die Mechanismen, die zu einer verbesserten Verklebungsqualität führen, nach wie vor nicht geklärt.

In manchen Arbeiten wurden chemische Bindungen zwischen Holz und Primer bzw. zwischen Primer und Klebstoff als Ursache für eine erhöhte Beständigkeit von Verkle-bungen vermutet. Andere Arbeiten weisen darauf hin, dass Primer die Oberfläche stabilisieren und das Quell- und Schwindverhalten reduzieren, sodass bei Holzfeuchte-änderungen geringere Spannungen in der Klebefuge erzeugt werden.

Mit dieser Arbeit sollen Primer, die zu einer verbesserten Qualität von 1K-PUR Verklebungenführen, chemisch untersucht werden. Zudem sollen geprimerte Oberflächenmechanisch untersucht werden.

Betreuung & Kontakt:

Dr.-Ing. Markus Knorz

Abbildung: Zugscherprüfkörper zur Beurteilung der Verklebungsqualität (links); Mikroskopische
Darstellung einer 1K-PUR Verklebung mit Primer (rechts)

[MSc] Holzeigenschaften von Thuja plicata und Tsuga heterophylla aus deutschen Versuchsanbauten

In der Arbeitsgruppe Holzbiologie am Lehrstuhl für Holzwissenschaft sind zwei Masterarbeiten zu vergeben. Wir suchen interessierte Studierende zur Ermittlung der physikalischen, mechanischen und biologischen Eigenschaften von fremdländischen Holzarten aus deutschen Versuchsanbauten.

Ziele und Aufgaben

  • Ermittlung der physikalischen, mechanischen und biologischen Holzeigenschaften von Thuja plicata und Tsuga heterophylla
  • Planung und Durchführung der Versuche nach Vorgaben der entsprechenden DINNormen
  • Statistische Auswertung und Dokumentation der ermittelten Kenngrößen
  • Kritische Diskussion der Ergebnisse vor dem Hintergrund der Literatur
  • Im Falle von Thuja plicata: Analyse des Verkernungsverhaltens in Abhängigkeit des Alters
  • Ableitung potentieller Anwendungsgebiete für die untersuchte Holzart
  • Erarbeitung waldbaulicher Empfehlungen für die Praxis

Die Arbeit erfolgt in Absprache mit der Uni Göttingen und den entsprechenden Holzlieferanten. Eine kurze Vorbereitungszeit zum Einschnitt, Lieferung, Trocknung des Holzes ist einzuplanen.

Arbeitsort ist die Holzforschung München, Winzererstr. 45 in München. Ein Arbeitsplatz vor Ort wird bereitgestellt.

Betreuung & Kontakt:

 Michael Risse

links Mikroschnitt mit Kristallen, mitte Holzabbauproben, rechts Biegeprüfmaschiene

Holztechnologie

[MSc] Experimentelle Untersuchungen zum Ausziehwiderstand faserparallel beanspruchter Schrauben

Hintergrund und Aufgabenstellung:

Der Ausziehwiderstand von Schrauben aus Holz wird von einer ganzen Reihe verschiedener Parameter bestimmt. Dazu zählen zum einen geometrische Eigenschaften der Schraube, wie der Schraubendurchmesser, die Form der Schraubenspitze oder die Länge des im Holz eingeschraubten Gewindeteils. Zum anderen wird der Schraubenauszug von den Gegebenheiten des Holzkompartiments bestimmt, in welches eine Schraube eingedreht wird. Hierbei sind zum Beispiel die Holzfeuchte, der Faser-Lastwinkel und die Rohdichte zu nennen.

In rund 600 Versuchen wurden an der Holzforschung München bereits umfangreiche Grundlagen zum Verständnis faserparallel beanspruchter Schrauben auf Herausziehen geschaffen. Diese Grundlagen sollen im Zuge einer weiterführenden, experimentellen Masterarbeit ergänzt und erweitert werden.

Dazu zählt u.a. die Untersuchung notwendiger Mindestabstände von Schrauben zueinander bzw. zum Rand. Ergänzend sollen Ansätze entwickelt werden, mit denen sich die Tragfähigkeit und die Dauerstandfestigkeit faserparalleler Schrauben steigern lassen. In der Arbeit soll dabei vor allem intensiv auf holztechnologische Aspekte eingegangen werden, wie etwa Effekte durch unterschiedliche Holzanatomien. Bestandteile der Abschlussarbeit sind weiterhin der Vergleich mit bestehenden mechanischen Modellen aus der Literatur sowie den Bemessungsmodellen aus Normen und Zulassungen. Darüber hinaus soll ein eigenes Modell zur Vorhersage des Ausziehwiderstands entwickelt werden.

Termin: ab sofort

Kontakt: Maximilian Westermayr

[MSc] Vergleich der Elastizitätsmoduli bei Biegebeanspruchung (flachkant & hochkant), Zug- und Druckbeanspruchung (anhand identischer Proben)

An der Holzforschung München finden laufend Untersuchungen zur Feststellung des Elastizitätsmoduls statt. Dazu werden Prüfkörper abhängig von den normativen Vorschriften entweder Biege-, Zug- oder Druckbeanspruchungen ausgesetzt. Im Augenblick ist kein sicheres Verfahren vorhanden, um die auf verschiedene Arten ermittelten Elastizitäts­moduln miteinander zu vergleichen. Um diese Situation zu verbessern, sollen identische Prüfkörper jeweils biege-, zug- und druckbeansprucht und zerstörungsfrei der E-Modul ermittelt werden. Die ermittelten E-Moduln sollen verglichen werden. Es soll versucht werden, ob und wie sicher eine Umrechnung der verschiedenen Werte möglich ist.

Im Einzelnen sind folgende Punkte zu bearbeiten:

  • Einarbeitung in die relevanten Normen.
  • Erarbeitung eines Prüfplans (Zeitplan, relevante Querschnitte, etc.)
  • Versuchsdurchführung:
    • Vorbereiten der Prüfkörper.
    • Aufnahme der Holzeigenschaften der Prüfkörper.
    • Durchführung von Zug-, Biege- und Druckversuchen mit E-Modulmessung.
  • Auflistung und Auswertung der Versuchsergebnisse.
  • Übersichtliche Darstellung und Diskussion der Ergebnisse.

Die Ergebnisse der Arbeit sind in einem ca. 30 minütigen Vortrag im Rahmen des Holzwissenschaftlichen Seminars der Holzforschung München darzustellen.

Betreuung & Kontakt:

Dr.-Ing. Peter Stapel

[MSc] Mechanische Eigenschaften in Abhängigkeit von der Holzherkunft am Beispiel der Fichte

Die Holzforschung München der Technischen Universität München bietet eine Masterarbeit zum o. a. Thema an.

Beschreibung:

Holz ist ein anisotropes Material, dessen Eigenschaften auf unterschiedlichen Ebenen (Baum-Bestand-Wuchsgebiet) variieren. Die Variation der Schnittholzeigenschaften wird durch Einstufung in Klassen begrenzt. Diese Einstufung wird aktuell nach geo-politischen Kriterien, meistens für ein Land oder eine Kombination von Ländern, geregelt. Holzeigenschaften variieren jedoch bereits innerhalb eines Landes. Im Rahmen der zur erstellenden Arbeit sollen die mechanischen Eigenschaften von Bauholz und ihre Beziehungen zueinander am Beispiel von Fichtenholz aus zwei Regionen in Deutschland verglichen werden. Dabei soll untersucht werden, ob Qualitätsunterschiede vorliegen und ob diese bei der Schnittholzsortierung berücksichtigt werden können. Die Arbeit umfasst sowohl Messungen im Labor als auch die Auswertung der Daten mit statistischen Programmen.

Im Einzelnen sind folgende Punkte zu bearbeiten (Zielsetzung):

  • Aktueller Kenntnisstand zum Einfluss der Herkunft auf mechanischen Holzeigenschaften
  • Bestimmung von Holzeigenschaften an zwei Prüfkörperkollektiven.
  • Vergleich der Holzeigenschaften zwischen den untersuchten Wuchsgebieten.
  • Bewertung der Ergebnisse unter Berücksichtigung von Daten europäischer Wuchsgebiete.

Die Ergebnisse der Arbeit sind in einem ca. 30-minütigen Vortrag im Rahmen des Holzwissenschaftlichen Seminars der Holzforschung München zu präsentieren und auf einem Poster darzustellen.

Betreuung & Kontakt:

Andriy Kovryga

Dr.-Ing. Peter Stapel

[BSc] Ist der dynamische Elastizitätsmodul ein guter Weiser für die Holzqualität beim Laubholz?

Die Holzforschung München der Technischen Universität München bietet eine Bachelorarbeit zum oben genannten Thema an.

In der Festigkeitssortierung von Nadelschnittholz ist der dynamische Elastizitätsmodul (MOEdyn) ein wichtiges Sortiermerkmal. Er lässt sich elegant ermitteln und zeichnet sich durch eine hohe Korrelation zu mechanischen Eigenschaften aus.

In der folgenden Studie soll mit Hilfe des MOEdyn analysiert werden, inwieweit die Schnittholz- bzw. Lamellenqualität schon am Buchenrundholz eingeschätzt werden kann. Dazu wird ein Vergleich zwischen MOEdyn des Schnittholzes und des Rundholzes angestellt. Im Allgemeinen soll dieser Vergleich die stoffliche Verwertung von Buche als Bauholz fördern.

Als Untersuchungsmaterial sind bereits Daten von100 Erdstammstücken vorhanden. Daraus wurden etwa 600 Schnitthölzer eingesägt, im nassen Zustand vermessen und schließlich technisch getrocknet.

Im Einzelnen sind folgende Punkte zu bearbeiten:

  • Einarbeitung in die relevante Literatur.
  • Praktische Versuchsdurchführung: Messung des MOEdyn an getrockneten Schnitthölzern
  • Auswertung der Versuchsergebnisse.
  • Übersichtliche Darstellung und Diskussion der Ergebnisse.

Die Ergebnisse der Arbeit sind in einem ca. 30-minütigen Vortrag im Rahmen des Holzwissenschaftlichen Seminars der Holzforschung München darzustellen.

Betreuung & Kontakt:

Andriy Kovryga, Andreas Rais

[BSc/MSc] Volumeneffekt bei Laubholz – Einfluss der Schnittholzabmessungen auf mechanische Eigenschaften

Die Holzforschung München der Technischen Universität München bietet eine Abschlussarbeit zum oben genannten Thema an.  

Mechanische Eigenschaften von Schnittholz sind abhängig von vielen Faktoren wie Baumart, Waldbau oder technische Prozessierung. Einen bedeutenden Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften besitzen die Abmessungen von Holz. Bei Nadelholz sind die Zusammenhänge zwischen Holzvolumen und Festigkeit weitestgehend erforscht, bei Laubholz dagegen bestehen noch Wissenslücken.

Die vorliegende Arbeit untersucht den Volumeneffekt bei Laubholz. Hierzu werden Festigkeiten von Prüfkörpern unterschiedlicher Längen und Qualitäten analysiert und ein mathematisches Modell entwickelt.

Im Einzelnen sind folgende Punkte zu bearbeiten:

  • Einarbeitung in die relevante Literatur.
  • Auswertung der Versuchsergebnisse.
  • Übersichtliche Darstellung und Diskussion der Ergebnisse.

Bachelor- oder Masterarbeit

Die Ergebnisse der Arbeit sind in einem ca. 30-minütigen Vortrag im Rahmen des Holzwissenschaftlichen Seminars der Holzforschung München darzustellen.

Betreuung & Kontakt:

Andriy Kovryga, Andreas Rais

Holz-Bioprozesse

Abschlussarbeiten an der Professur für Holz-Bioprozesse

Wir vergeben kontinuierlich spannende Themen für BSc- und MSc-Arbeiten mit den Schwerpunkten Mikrobiologie und Genetik der Pilze.

Beispielhafte Themen kommen aus den Bereichen:

  • Identifizierung und Charakterisierung von Pilzen aus Umweltproben
  • Physiologische Antwort auf unterschiedliche C-Quellen
  • Molekulare Regulationswege der Substraterkennung und –nutzung
  • Zuckertransportprozesse
  • Bioengineering des pilzlichen C-Metabolismus

Voraussetzungen:

  • Überdurchschnittlich abgeschlossenes Bachelorstudium im Bereich Biologie, Biotechnologie, Bioprozesstechnik o.ä. (auch andere nach Absprache)
  • Erfahrungen mit mikrobiologischen und genetischen Arbeitstechniken von Vorteil
  • Gute Englisch- und Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

Sprechen Sie uns an:

Ansprechpartner:

Asst. Prof. Dr. J. Philipp Benz

Forschungslaboratorium Holz

Praktika