Stellenangebote

Studentische Hilfskraft

An der Professur für Holztechnologie der Technischen Universität München wird ab sofort eine studentische Hilfskraft gesucht.

Aufgaben:

  • Unterstützung bei der Vorbereitung von Versuchen (z.B. Asterfassung von Brettern, Schwingungsmessung an Brettern, Herstellung von Prüfkörpern, Umbau von Versuchsständen)
  • Mithilfe bei der Durchführung von zerstörenden Versuchen

Erforderliche Kenntnisse / Eigenschaften:

  • Immatrikulationsbescheinigung vorhanden
  • Fließende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Zuverlässige und eigenständige Arbeitsweise
  • Handwerkliche Fähigkeiten wünschenswert

Einsatzort:

Holzforschung München der Technischen Universität München,

Winzererstr. 45, 80797 München

Arbeitszeit: 8-10 Stunden pro Woche,

Einsatz nach Absprache und vorhandenen Aufgaben

Bewerbung mit Lebenslauf an:

Monika Zeilhofer

zeilhofer@hfm.tum.de

Studentische Hilfskraft

Der Lehrstuhl für Holzwissenschaft der Technischen Universität München sucht ab sofort eine studentische Hilfskraft.

Inhalt der Stelle ist der Aufbau und die Pflege einer Datenbank zur Verwaltung von Forschungsergebnissen und wissenschaftlicher Literatur innerhalb eines Forschungsprojekts. Auf Basis eines Open Source Programms sollen die Ergebnisse sowie die Literatur durch „Tags“ strukturiert und vernetzt werden.

Aufgabenbereich:

  • Aufbau und Pflege der Datenbank
  • Erstellung eines Tag-Katalogs
  • Erarbeitung einer Anleitung zur Nutzung und Pflege der Datenbank in deutscher und englischer Sprache

Erforderliche Kenntnisse / Eigenschaften:

  • Gute Deutsch- und Englisch- Kenntnisse in Wort und Schrift
  • Kenntnisse im Programmieren von Datenbanken / Softwareentwicklung (optional)
  • Zuverlässigkeit
  • Eigenverantwortliches Arbeiten

Einsatzort:

Holzforschung München der Technischen Universität München

Arbeitszeit 8-10 Stunden pro Woche, Arbeitszeit ist nach Absprache flexibel.

Bewerbung & Kontakt:

Laura Lautenschläger

Winzererstraße 45, 80797 München

Tel.: 089 2180 6439

E-Mail: lautenschlaeger@hfm.tum.de

Bewerbungen per Mail mit Lebenslauf


Studentische Hilfskräfte

Die Holzforschung München sucht regelmäßig nach neuen studentischen Hilfskräften zur Mitarbeit bei Forschungsprojekten. Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Tania Simon.

Abschlussarbeiten

Rohstoff- und Produktchemie

[M. Sc.] Untersuchung von Gelier- und Aushärtungsprozessen von Klebstoffen und Klebstoff-Extraktions-Gemischen

Hintergrund:

Grundlegende Kenntnisse zu Verklebungsmechanismen bzw. Wechselwirkungen zwischen Holzinhaltsstoffen und Klebstoffen bei der Verklebung von verschiedenen einheimischen Holzarten sind noch wenig bekannt. Aufgrund des Bedeutungsrückganges der Fichte und des Auftretens von Schäden an Holzbauten ist eine systematische Untersuchung holzartspezifischer Verklebungseigenschaften erforderlich. Der Einfluss von Holz-Extraktstoffen auf die Ausbildung kohäsiver Bindungen könnte eine entscheidende Rolle spielen.

Aufgabenstellung:

Im Rahmen dieser Masterarbeit sollen die chemische Reaktion und der Aushärteprozess von Klebstoff-Extraktions-Gemischen untersucht werden (Pyrolyse-GC/MS, TD). Des Weiteren sollen die Gelier- und Aushärtungsprozesse verschiedener Klebstoffe mittels EGA und DSC analysiert werden.

 

Masterarbeit

 

Ansprechpartner:

Dr. Merve Özparpucu; Dr. Elisabeth Windeisen-Holzhauser

[BSc /MSc] Prüfung der Zugfestigkeit verschiedener Holz-Klebstoff-Kombinationen

Hintergrund:

Grundlegende Kenntnisse zu Verklebungsmechanismen bzw. Wechselwirkungen zwischen Holzinhaltsstoffen und Klebstoffen bei der Verklebung von verschiedenen einheimischen Holzarten sind noch wenig bekannt. Aufgrund des Bedeutungsrückganges der Fichte und des Auftretens von Schäden an Holzbauten ist eine systematische Untersuchung holzartspezifischer Verklebungseigenschaften erforderlich. Der Einfluss von Holz-Extraktstoffen auf die Ausbildung adhäsiver Bindungen könnte eine entscheidende Rolle spielen.

 

Aufgaben:

Im Rahmen dieser Bachelor-/Masterarbeit sollen Zugscherprüfungen nach DIN EN 302-1 sowie nach DIN 53253 mit Schäftung durchgeführt werden. Es werden nach verschiedenen Extraktionsstufen Verklebungen hergestellt. Außerdem soll die Verklebungsfestigkeit nach verschiedenen Vorbehandlungen des Holzes geprüft werden. Anhand dieser Versuche soll die Beeinflussung der Holz-Klebstoff-Wechselwirkungen im adhäsiven Kontakt von Fügeteil und Klebstoff durch Holzinhaltsstoffe beurteilt werden.

 

Bachelor- oder Masterarbeit

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Klaus Richter; Dr. Merve ÖzparpucuMathias Schuh, M.Sc

 

 

[BSc /MSc] Kontaktwinkelmessung von Klebstoffen an unbehandelten und extrahierten Holzoberflächen

Hintergrund:

Klebeverbindungen sind in vielen Bereichen eine Schlüsseltechnologie und zuverlässige Holzklebungen sind für die zukünftige Verwendung von Holzbiomasse von entscheidender Bedeutung. Für eine gute Qualität der Klebung müssen die Klebstoffe einen Kontakt auf molekularer Ebene mit der Holzoberfläche bilden. Dieser Prozess hängt stark mit den Oberflächenenergien von Holz und Klebstoffen zusammen.

Obwohl extrahierbare Holzinhaltsstoffe (Extraktstoffe) nur einen geringen Prozentanteil im Holz darstellen, können die jeweiligen Komponenten (polar/unpolar) die Holzoberflächenenergie beeinflussen und somit auch die Bindungsqualität.

Die Kontaktwinkelmessung ist eine weit verbreitete Technik zur Bewertung der Oberflächenenergie anhand der Form eines Tropfens auf einer Oberfläche (Abb. 1a). Insbesondere definiert das Konzept des Kontaktwinkels den Begriff der Benetzbarkeit auf der Oberfläche (Abb. 1b).

Thema:

Im Rahmen dieser Arbeit werden sowohl die Benetzbarkeitseigenschaften von Wasser als auch von Klebstoffen (u.a. MUF, PUR) auf den unbehandelten Holzoberflächen verschiedener Holzarten (u.a. Fichte, Douglasie, Buche, Kastanie) gemessen. Zusätzlich werden diese Eigenschaften auch auf extrahierten Holzoberflächen ermittelt, welche durch verschiedene Extraktionsverfahren hergestellt werden (z. B. heißes / kaltes Wasser, organische Lösungsmittelextraktion). Dazu werden auch die holzartenspezifischen Unterschiede der Extraktstoffe, welche z.T. signifikant sein können, ermittelt.

[1] Relation of the Equilibrium Contact Angle to Liquid and Solid Constitution. W. A. ZISMAN. U. S. Naval Research Laboratory. Washington 25

Kontakt:

Dr. Merve Özparpucu 

Dr. Elisabeth Windeisen-Holzhauser

Stoffstrommanagement

Abschlussarbeiten im FB Stoffstrommanagement

Wir vergeben kontinuierlich spannende Themen für BSc- und MSc-Arbeiten mit den Schwerpunkten Stoffstromanalysen, Ökobilanzierung, Nachhaltigkeitsbewertung von nachwachsenden Rohstoffen, insbesondere Holz/Holzprodukte.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Gabriele Weber-Blaschke

[M.Sc.] Kohlenstoffbindung und temporäre Speicherung in der Ökobilanzierung am Beispiel der Kaskadennutzung von Holz

Die Arbeitsgruppe Stoffstrommanagement des Lehrstuhls für Holzwissenschaft sucht eine/n interessierte/n Studierende/n zur Beurteilung verschiedener ökobilanzieller Bewertungsmethoden zur Berücksichtigung der Bindung und temporären Speicherung biogenen Kohlenstoffs. Die Arbeit ist an ein nationales Forschungsprojekt zur Kaskadennutzung von Holz angegliedert. Dadurch bietet sie die Möglichkeit einer praxisnahen Umsetzung ökobilanzieller Methoden.

Ziele und Aufgaben

  • Recherche zu aktuellen Bewertungsmethoden zur Berücksichtigung der Bindung und Speicherung biogenen Kohlenstoffs in der Ökobilanzierung
  • Inhaltliche Aufbereitung und kritischer Vergleich der verschiedenen Bewertungsmethoden
  • Vergleich von zwei ausgewählten Bewertungsmethoden anhand eines selbst gewählten Beispielsystems aus dem Bereich der Kaskadennutzung von Holz
  • Softwaregestützte Modellierung der Ökobilanz
  • Vergleich und kritische Diskussion der Ergebnisse
  • Ableitung von Empfehlungen für die Auswahl der Bewertungsmethodik der Kohlenstoffbindung- und temporären Speicherung unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Kaskadennutzung von Holz

Arbeitsort ist die Holzforschung München, Winzererstr. 45 in München. Ein Arbeitsplatz vor Ort wird bereitgestellt.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Pia Szichta, (0)89 2180 6431.

[MSc] Aufbereitung von verfügbaren THG-Emissionsdaten von Lebensmitteln oder anderen Alltags-(Holz)Produkten zur Verwendung als Standarddaten in der App “MYHERO“

Hintergrund und Zielsetzung:

Durch die App “MYHERO“, die zurzeit durch die 360grad mensch gGmbH entwickelt wird, sollen für Konsumenten einzelproduktbezogene Informationen über die Treibhausgas (THG)- Emissionen von Konsumprodukten direkt beim Einkauf ermöglicht werden. Es soll dargestellt werden, welche Unterschiede zwischen den einzelnen Produkten bestehen, um einen wichtigen Beitrag einer nachhaltigen Kaufentscheidung direkt am Point of Sale treffen zu können. Darüber hinaus soll der Konsument sein eigenes Einkaufsverhalten auswerten und so die Auswirkungen von Veränderungen erkennen können. Generell stellt sich die Frage, welche Unterschiede zwischen den Produkten bestehen und welche Variablen diese Unterschiede verursachen. Mit dieser Masterarbeit soll dargestellt werden, welche Varianzen bei der Nutzung von Produkten im Bereich der Ernährung bestehen. Dabei soll zunächst auf Standarddaten aus den gängigen LCA-Datenbanken zurückgegriffen und diese Daten für die Nutzung in der APP “MYHERO“ aufbereitet werden. Die Bearbeitung erfolgt in Kooperation mit dem Wuppertal Institut und kann dort mit einem 3-monatigen Praktikum im Projekt „The Sustainable Lifestyles Accelerator - Catalyzing Change“ (http://suslife.info/de/) verbunden werden.

Ihre Aufgabe/Arbeitsschritte:

  • Entwicklung einer geeigneten Kategorisierung von Lebensmitteln und Anbindungsmöglichkeit an die APP “MYHERO“.
  • Datenerhebung mittels Literaturrecherche sowie Nutzung von LCA-Datenbanken
  • Ableitung von THG-Standarddaten für die festgelegten Produktkategorien
  • Analyse von Unterschieden und Einflussfaktoren

Voraussetzungen:

  • Grundkenntnisse in Umweltbewertung/Ökobilanzierung
  • Ausgeprägte analytische und strukturierte Arbeitsweise
  • Gute Deutschkenntnisse
  • Studiengang Sustainable Resource Management, Forst- oder Agrarwissenschaften, Lebensmitteltechnologie, Ernährungswissenschaften oder anderer Studiengang im Bereich der Umweltwissenschaften
  • Interesse an der Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH und der 360grad mensch gGmbH

Wissenschaftliche Masterranden-Betreuung:

Prof. Dr. Gabriele Weber-Blaschke, Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 2, 85354 Freising

weber-blaschke@hfm.tum.de, www.hfm.tum.de, Tel. 08161/71 5635

Dr. Kathrin Greiff, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH

kathrin.greiff@wupperinst.org, www.wupperinst.org

Projekt-Ansprechpartner:

Josef Winkler, 360grad mensch gGmbH, Traunreut

josef.winkler@360grad-mensch.de, www.360grad-mensch.org

Materialwissenschaft und Werkstofftechnologie

[MSc] Holzeigenschaften der Großen Küstentanne (Abies grandis) aus dem forstlichen Versuchsgarten Grafrath

In der Arbeitsgruppe Holzbiologie am Lehrstuhl für Holzwissenschaft ist eine Masterarbeit zu vergeben. Wir suchen interessierte Studierende zur Ermittlung der physikalischen, mechanischen und biologischen Eigenschaften der Großen Küstentanne aus dem Versuchsgarten in Grafrath.

Ziele und Aufgaben

  • Ermittlung der physikalischen, mechanischen und biologischen Holzeigenschaften von Abies grandis anhand von Klein- und Gebrauchsholzproben
  • Potentialstudie zur Modifikation des Holzes
  • Untersuchungen zur Permeabilität des Holzes
  • Planung und Durchführung der Versuche nach Vorgaben der entsprechenden DIN-Normen
  • Statistische Auswertung und Dokumentation der ermittelten Kenngrößen
  • Kritische Diskussion der Ergebnisse vor dem Hintergrund der Literatur
  • Ableitung potentieller Anwendungsgebiete für die untersuchte Holzart
  • Erarbeitung waldbaulicher Empfehlungen für die Praxis

Eine Vorbereitungszeit für den Probenzuschnitt und vorbereitende Maßnahmen ist einzuplanen.

Arbeitsort ist die Holzforschung München, Winzererstr. 45 in München. Ein Arbeitsplatz vor Ort wird bereitgestellt.

Betreuung & Kontakt:

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Dr. Michael Risse

[BSc/MSc] Haftvermittler (Primer) bei der 1K-PUR-Verklebung - Untersuchung der Wirkungsweise

Der Lehrstuhl für Holzwissenschaft (Prof. Richter) der Technischen Universität München bietet eine Bachelor- oder Masterarbeit zum oben genannten Thema an.

Weitere Informationen und Aufgabenbeschreibung:

Bei der Verklebung einiger Holzarten wie z. B. Buche oder Lärche mit einkomponentigem Polyurethanklebstoff (1K-PUR) werden Haftvermittler (Primer) zur Verbesserung der Verklebungsqualität eingesetzt. Im Verklebungsprozess wird zunächst Primer in flüssiger Form auf die zu verklebende Holzoberfläche aufgebracht. Nach Abtrocknen/Ablüften des Primers können der 1K-PUR-Klebstoff aufgetragen und die Holzquerschnitte verklebt werden. Obwohl die Wirksamkeit verschiedener Primer nachgewiesen ist und Primer industriell eingesetzt werden, sind die Mechanismen, die zu einer verbesserten Verklebungsqualität führen, nach wie vor nicht geklärt.

In manchen Arbeiten wurden chemische Bindungen zwischen Holz und Primer bzw. zwischen Primer und Klebstoff als Ursache für eine erhöhte Beständigkeit von Verkle-bungen vermutet. Andere Arbeiten weisen darauf hin, dass Primer die Oberfläche stabilisieren und das Quell- und Schwindverhalten reduzieren, sodass bei Holzfeuchte-änderungen geringere Spannungen in der Klebefuge erzeugt werden.

Mit dieser Arbeit sollen Primer, die zu einer verbesserten Qualität von 1K-PUR Verklebungenführen, chemisch untersucht werden. Zudem sollen geprimerte Oberflächenmechanisch untersucht werden.

Betreuung & Kontakt:

Thomas Böger

Holztechnologie

[BSc/MSc] Zusammenhang der Zug- und Biegefestigkeit von Keilzinkenverbindungen bei Buchenlamellen unterschiedlicher Festigkeiten

Die Holzforschung München der Technischen Universität München bietet eine Abschlussarbeit zum oben genannten Thema an.

Um die Qualität von Lamellen beurteilen zu können, werden diese nach ihrer Zugfestigkeit sortiert. Die begrenzte Länge einer Lamelle kann mit einer Keilzinkenverbindung erhöht werden. Die Qualität von Keilzinkenverbindung in Lamellen für einen BSH Träger wird gemäß DIN EN 14080 häufig an einem Biegeversuche ermittelt. In einem Brettschichtholzträger sind die Lamellen jedoch vorwiegend einer Druck- und Zugbeanspruchung ausgesetzt. Daher ist es zwingend notwendig den Zusammenhang zwischen der Biege- und Zugfestigkeit einer Keilzinkenverbindung zu kennen.

Für Buchenlamellen unterschiedlicher Festigkeitsklassen haben sich in einem Forschungsvorhaben unterschiedliche Verhältnisse zwischen Biege- und Zugfestigkeit ergeben. Ein zuverlässiger Zusammenhang dieser beiden Festigkeitskennwerte einer Keilzinkenverbindung soll in dieser Arbeit für Lamellen verschiedener Festigkeitsklassen ermittelt werden. Im Einzelnen sind folgende Punkte zu bearbeiten:

  • Einarbeitung in die relevante Literatur
  • Ausarbeitung und Durchführung von Zug- und Biegeversuchen
  • Auswertung der Versuchsergebnisse

Die Ergebnisse der Arbeit sind in einem ca. 30-minütigen Vortrag im Rahmen des Holzwissenschaftlichen Seminars der Holzforschung München darzustellen.

Termin: ab Herbst 2020

Betreuung & Kontakt: Monika Zeilhofer

[BSc/MSc] Zug- und Druckfestigkeit von Brettschichtholz aus Buche mit stochastischem Trägeraufbau

Die Holzforschung München der Technischen Universität München bietet eine Abschlussarbeit zum oben genannten Thema an.

Die Tragfähigkeit von Brettschichtholz aus Buche ist in der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-9.1-679:2014 geregelt. Die Festigkeits- und Steifigkeit eines Trägers hängen dabei von der Sortierung der Buchenlamellen ab, die nach DIN 4074-5:2008 erfolgt. In einem Forschungsprojekt an der Holzforschung München konnte gezeigt werden, dass ein Brettschichholzträger, in dem Buchenlamellen niedriger Qualität, die die Sortiervorschriften teilweise nicht erfüllen, mit Buchenlamellen höherer Qualität kombiniert werden, hohe Zug- und Druckfestigkeiten erreichen kann. Die Brettschichtholzträger in dem erwähnten Forschungsprojekt waren aus Lamellen aufgebaut die spezifisch nach dem dynamischen Elastizitätsmodul sortiert waren. In der Praxis werden Lamellen jedoch in verschiedene Klassen eingeteilt. Ein Träger wird mit zufällig aus der entsprechender Klasse gezogenen Lamellen aufgebaut.

Um eine Übertragung der Ergebnisse aus dem vorangegangenen Forschungsprojekt zu erreichen, sollen nun die Zug- und Druckfestigkeiten von Brettschichtholzträgern mit einem stochastischen Aufbau ermittelt werden. Im Einzelnen sind folgende Punkte zu bearbeiten: 

  • Einarbeitung in die relevante Literatur
  • Durchführung von Druck- und Zugversuchen an Brettschichtholzträgern aus Buche
  • Auswertung der Versuchsergebnisse

Die Ergebnisse der Arbeit sind in einem ca. 30-minütigen Vortrag im Rahmen des Holzwissenschaftlichen Seminars der Holzforschung München darzustellen.

Termin: ab Winter 2020

Betreuung & Kontakt: Monika Zeilhofer

[MSc] Mechanische Eigenschaften in Abhängigkeit von der Holzherkunft am Beispiel der Fichte

Die Holzforschung München der Technischen Universität München bietet eine Masterarbeit zum o. a. Thema an.

Beschreibung:

Holz ist ein anisotropes Material, dessen Eigenschaften auf unterschiedlichen Ebenen (Baum-Bestand-Wuchsgebiet) variieren. Die Variation der Schnittholzeigenschaften wird durch Einstufung in Klassen begrenzt. Diese Einstufung wird aktuell nach geo-politischen Kriterien, meistens für ein Land oder eine Kombination von Ländern, geregelt. Holzeigenschaften variieren jedoch bereits innerhalb eines Landes. Im Rahmen der zur erstellenden Arbeit sollen die mechanischen Eigenschaften von Bauholz und ihre Beziehungen zueinander am Beispiel von Fichtenholz aus zwei Regionen in Deutschland verglichen werden. Dabei soll untersucht werden, ob Qualitätsunterschiede vorliegen und ob diese bei der Schnittholzsortierung berücksichtigt werden können. Die Arbeit umfasst sowohl Messungen im Labor als auch die Auswertung der Daten mit statistischen Programmen.

Im Einzelnen sind folgende Punkte zu bearbeiten (Zielsetzung):

  • Aktueller Kenntnisstand zum Einfluss der Herkunft auf mechanischen Holzeigenschaften
  • Bestimmung von Holzeigenschaften an zwei Prüfkörperkollektiven.
  • Vergleich der Holzeigenschaften zwischen den untersuchten Wuchsgebieten.
  • Bewertung der Ergebnisse unter Berücksichtigung von Daten europäischer Wuchsgebiete.

Die Ergebnisse der Arbeit sind in einem ca. 30-minütigen Vortrag im Rahmen des Holzwissenschaftlichen Seminars der Holzforschung München zu präsentieren und auf einem Poster darzustellen.

Betreuung & Kontakt:

Andriy Kovryga

 

[BSc/MSc] Volumeneffekt bei Laubholz – Einfluss der Schnittholzabmessungen auf mechanische Eigenschaften

Die Holzforschung München der Technischen Universität München bietet eine Abschlussarbeit zum oben genannten Thema an.  

Mechanische Eigenschaften von Schnittholz sind abhängig von vielen Faktoren wie Baumart, Waldbau oder technische Prozessierung. Einen bedeutenden Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften besitzen die Abmessungen von Holz. Bei Nadelholz sind die Zusammenhänge zwischen Holzvolumen und Festigkeit weitestgehend erforscht, bei Laubholz dagegen bestehen noch Wissenslücken.

Die vorliegende Arbeit untersucht den Volumeneffekt bei Laubholz. Hierzu werden Festigkeiten von Prüfkörpern unterschiedlicher Längen und Qualitäten analysiert und ein mathematisches Modell entwickelt.

Im Einzelnen sind folgende Punkte zu bearbeiten:

  • Einarbeitung in die relevante Literatur.
  • Auswertung der Versuchsergebnisse.
  • Übersichtliche Darstellung und Diskussion der Ergebnisse.

Bachelor- oder Masterarbeit

Die Ergebnisse der Arbeit sind in einem ca. 30-minütigen Vortrag im Rahmen des Holzwissenschaftlichen Seminars der Holzforschung München darzustellen.

Betreuung & Kontakt:

Andriy Kovryga, Andreas Rais

Holz-Bioprozesse

Abschlussarbeiten an der Professur für Holz-Bioprozesse

Wir vergeben kontinuierlich spannende Themen für BSc- und MSc-Arbeiten mit den Schwerpunkten Mikrobiologie und Genetik der Pilze.

Beispielhafte Themen kommen aus den Bereichen:

  • Identifizierung und Charakterisierung von Pilzen aus Umweltproben
  • Physiologische Antwort auf unterschiedliche C-Quellen
  • Molekulare Regulationswege der Substraterkennung und –nutzung
  • Zuckertransportprozesse
  • Bioengineering des pilzlichen C-Metabolismus

Voraussetzungen:

  • Überdurchschnittlich abgeschlossenes Bachelorstudium im Bereich Biologie, Biotechnologie, Bioprozesstechnik o.ä. (auch andere nach Absprache)
  • Erfahrungen mit mikrobiologischen und genetischen Arbeitstechniken von Vorteil
  • Gute Englisch- und Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

Sprechen Sie uns an:

Ansprechpartner:

Asst. Prof. Dr. J. Philipp Benz

Forschungslaboratorium Holz

Praktika